​Wir brauchen Aktivisten und Sportler, Tänzer und Sänger, Dichter und Träumer.
Anhänger zerfallener Fantasien, Schöpfer von Wolkenschlössern und platzenden Seifenblasen, die alles riskieren, um alles zu bekommen.
Die ihr Leben für jenes leben, für das sie glauben bestimmt zu sein.

Wir können sagen, dass sie den Kontakt zur Realität verloren haben,
verloren in einer Illusion, die ein vernünftiger Geist nicht tragen kann,
aber sie sind kühn und mutig genug, einen Weg zu gehen, ohne zu wissen, wo er endet, ohne zu wissen, wohin er führt,
bis sich der Vorhang schließt und die Lichter erlöschen.

Die, die es wagen, sind die mächtigen Gestalten der Dinge, die wir in uns verloren haben.
Die Fähigkeit zu träumen und für die Dinge zu kämpfen, für die es sich zu kämpfen lohnt.
Die meisten werden fallen, doch es ist ihre einzige Chance, aufzusteigen.
Die meisten, die fallen, werden auf dem Boden bleiben,
aber die wenigen, die aufstehen, werden erkennen,
dass nichts in der Lage ist, sie am Boden zu halten.

Die wenigen, die es schaffen, geben unserer Welt Farbe,
Hoffnung zu glauben, wenn es nichts mehr gibt, an das wir glauben.
Sie malen die Welt, damit wir fähig sind, ihre Schönheit zu sehen.

Sie können Wissenschaftlern zeigen, dass es mehr zu entdecken gibt und sie können den Menschen zeigen, dass es mehr im Leben gibt, für das es sich zu leben lohnt,
wenn wir anfangen zu träumen und zu glauben, dass wir es möglich machen können.
Dass wir die Herren unseres eigenen Schicksals sind,
Götter in unserer eigenen kleinen Welt, die unseren eigenen Himmel formen und jeden Stern
in einer sternlosen Nacht.

Doch wir müssen die Grenzen überschreiten, alles was wir wissen vergessen,
die Gedanken der Kritiker hinter uns lassen,
die gelehrten Gesetze der Kultur, mit der wir aufgewachsen sind,
und die Angst unserer Eltern, egal wie schmerzhaft es ist,
unseren Weg gehen, unseren einsamen Weg zur Zeitlosigkeit.

Wir sollten die Aktivisten und Athleten, Tänzer und Sänger, Dichter und Träumer
nicht wegen ihres Ruhmes und ihres Vermögens bewundern,
denn das ist kein Zeichen für Erfolg und die Antwort zum Glück eines jeden,
ihr Erfolg ist es, niemals aufzugeben, nicht die Kraft, an die sie glauben, zurückzuhalten.
Einen Körper tragend, der mit Schweiß und mit Narben bedeckt ist mit den Fehlern, die sie begangen und den Tränen, die sie vergossen haben.

Sie zeigen uns, dass wir das Leben und den Wandel in unserer Welt nicht fürchten sollten.
Dass wir den Tod nicht fürchten sollten, sondern mit ihm gehen.
Dass wir Hunger nicht fürchten sollten, aber unser Essen verdienen.
Sie zeigen uns, dass wir unsere Box hinter dicken Mauern in Burgen verlassen müssen
und die dunklen Wolken in unseren Gedanken, die uns davon abhalten, Schlösser im Himmel zu bauen.

​Aber was, wenn Träume auseinander fallen und wir auf dem Boden aufschlagen?
Wir mit zerschmetterten Träumen erwachen oder wir mit vergangenen Träumen erwachen
und wir das Leben leben, für das wir dachten, bestimmt zu sein,
und wir wollen es nicht mehr leben,
wenn wir sehen, was es ist, und es seine Magie verlor.

Wenn wir sehen, was es ist und es seine Magie verlor,
die Illusion offenbart, die tief in unseren Kopf als Samen gepflanzt wurde,
dort, wo niemand sie erreichen kann, bis wir ihre Wurzeln spüren und sie unsere Gewissheit teilen.
Und wir an einem Ort enden, der schlimmer ist als alles, was wir uns vorstellen könnten,
alleine mit zerschmetterten Träumen, Splittern der Wirklichkeit, nicht wissend wohin,
da wir alles verloren haben, was wir zu wissen glaubten.

Wir tragen diese Splitter tief unter unserer Haut und wissen nicht,
dass sie mehr halten und tragen, als ganze Leben von Menschen, die es nie versucht haben, verstecken können, mit früh ergrauten Haaren mit den verlorenen Farben unserer Welt.
Denn sie können uns einen neuen Weg weisen, drum müssen wir uns erheben,
weiter streifen wie eine verlorene Seele an einem verlorenen Ort,
mit der Erkenntnis, dass wir uns verlieren müssen, um zu finden, wofür wir gekommen sind
den weiten Weg aus dem Paradies.

Aber wir müssen ehrlich und ehrlich zu uns selbst sein.
Und wir müssen herausfinden, wohin wir als nächstes gehen, während wir wandern.
Und wenn wir es wissen, sollten wir aufschauen zu den Aktivisten und Athleten,
Tänzern und Sängern, Dichtern und Träumern und nie aufgeben und nie aufhören,
unseren Weg zu gehen.
Selbst wenn sie fallen, hinterlassen sie den Schweif einer Sternschnuppe
und wir können uns eine bessere Welt wünschen,
weil wir die Schöpfer unseres eigenen Paradies sind.

Wir sind die Helden unserer eigenen Geschichte mit einem Wolkenschloss einen Schritt entfernt.
Wir sollten jemand werden, der sich für alle ohne Stimme erhebt.
Wir sollten die Inspiration für Menschen werden, niemals aufzugeben.
Wir sollten wir selbst werden und nicht, was alle über uns denken.